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Lykien 2015

Praktisches für Unterwegs

Karten Für alle Retro-Fans die auf analoge Karten stehen, bietet Freytag & Berndt eine gute Karte im Maßstab 1:150000. Als sehr nützliche Ergänzung haben sich die OSM-Daten (mittels OSMand+) bewiesen. Dank großer Fangemeinde waren viele Wasserstellen und Stände eingetragen, was die Suche nach geeigneten Zeltplätzen deutlich vereinfachte.Wer gerne abseits der großen Straßen fährt, bekommt im MTB-Guide Türkische Riviera ein paar gute und detailliert beschriebene Tourenvorschläge. Allein das atemberaubende Web-Design der Homepage ist ein Besuch wert…
Essen & Trinken Entgegen unserer Erwartung war die Trinkwasserversorgung unterwegs das geringste Problem. Sowohl am Straßenrand als auch an vielen Buchten und Stränden gab es Wasserhähne. Die Wasserqualität war fast immer sehr gut, für Jonathan haben wir das Wasser trotzdem mit dem Steripen desinfiziert. Wie schon erwähnt, sind sehr viele Wasserstellen bereits bei OSM kartiert.Lebensmittel kann man in jedem größerem Dorf im Tante-Emma-Laden kaufen. Dort gibt es meistens frisches Brot, oftmals Obst und Gemüse aber immer billiges Eis. Lediglich im Gebirge, als wir wenige Vorräte hatten, langsam voran kamen und einen hohen Energieverbrauch hatte, vermissten wir eines der kleinen Lädchen.
Übernachtung Das Zelten in freier Natur ist wahrscheinlich offiziell nicht erlaubt, jedoch hatten wir das Gefühl, dass es sehr gutmütig toleriert wird. Da das Grillen im Grünen bei den Türken ebenfalls sehr beliebt ist, gibt es zahlreiche Piknik-Plätze, teilweise sogar mit WC und Wasserhahn. Leider sammelt sich hier auch gerne der eine oder andere Müllberg, was das Zelten nicht attraktiver macht. Doch gibt es noch genug andere Strände, welche zum Zelten einladen. Zwar gibt es unzählige Lagerfeuerstellen, doch sollte man die Waldbrandgefahr nicht unterschätzen und sein Stockbrot lieber am nächsten Strand backen.Offizielle Campingplätze kosten ca. 10-15 € pro Zelt, Pensionen und Hostels fangen bei 25 € für ein Doppelzimmer inkl. Frühstück an.
Wetter Wir waren Ende April, Anfang Mai unterwegs und können diese Reisezeit uneingeschränkt empfehlen. Zum Baden ist es warm genug (auch wenn das Mittelmeer noch kühl ist), zum Bergaufstrampeln noch nicht zu heiß, Bäche und Quellen führen viel Wasser, die Berge sind noch schneebedeckt, Orangen und Maulbeeren warten auf hungrige Radler und der Massentourismus hat noch nicht begonnen.
Fahrradtransport Wer wie wir lieber einen Pausentag am Strand macht und dann nicht mehr aus Muskelkraft zum Ziel kommt, muss zwangsweise mit dem Bus fahren. Diese fahren oft und überall hin, jedoch ist die Gepäckkapazität begrenzt. Auf kleineren Strecken fährt der Dolmus, das türkische Sammeltaxi. Wir hatten Glück und der Laderaum am Heck war leer. Mit ausgebautem Vorderrad und quer gestelltem Lenker passten beide Räder samt Taschen bequem hinein. Den Anhänger stellten wir in den Gang. Bei der Rückfahrt von Fethyie nach Antalya war der Bus zwar etwas größer, doch mussten wir diesmal die Räder in den unteren Gepäckfächern verstauen. Zentimetergenau passten diese hinein, wir zahlten für jedes Rad den halben Personenpreis und los ging es.

Eine unvollständige Liste an lohnenswerten Sachen

Konstruktive Kritik und Akklamation