Touren

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Per Pedes

Pamir-Highway 2011

Geländearbeit 2013

Best Of

  • extreme Gastfreundschaft und Offenheit
  • geile Landschaft

Praktisches

Karten Tolle Karten vom schweizer Kartographen Markus Hauser gibts entweder bei geckomaps oder im schweizer Konsulat in Dushanbe (wir bekamen sie kostenlos!). Allerdings ist das Konsulat schwer zu finden, daher hier eine kurze Wegbeschreibung: den Rudaki-Prospekt (eine der größten Straßen am Präsidentenpalast und Rudaki-Park) nach Norden fahren bis zur Hausnummer 131?! und dann nach Westen in die Tolstoi-Str. abbiegen und dann erste Kreuzung nach rechts hoch zur Hausnummer 3.
Übernachtung Zelten kann man eigentlich überall, allerdings sind noch einige Gebiete (vorallem Grenzgebiet zu Afghanistan und einige Pässe) noch vermint. Weiterhin gibt es selbst in vielen kleinen Orten ein Homestay, wo ihr bei Familien schlafen könnt. Oftmals wird man aufgrund der unglaublichen Gastfreunschaft auch zum Übernachten eingeladen, inkl. Vollpension. Da die meisten Geld ausschlagen würden, haben wir meist etwas unterm Kissen versteckt.
Essen & Trinken

Grundnahrungsmittel, Kekse, Brot… gibt es in fast jedem kleinen Dorf in einem der zahlreichen Tante-Emma-Läden. Das Wasser haben wir im Gebirge auch oft aus den öffentlichen Wasserstellen gezapft – ohne Durchfall zu bekommen. Wenn man das Wasser in Flaschen kauft, häufen sich die Plasteberge schnell. Die ärmeren Anwohner freuen sich jedoch über ein paar leeren Flaschen!

Benzin für den Kocher gibts oft bei Tankwagen am Straßenrand, allerdings gabs östlich von Khorog fast nur noch Diesel (da langsam das Hochland beginnt und dort nur noch mit Diesel gefahren wird).

Ausrüstung Pannensichere Reifen sind eine lohnende Investition, da es abseits der Straße zahlreiche Dornen gibt (wir haben jeden Morgen nach dem Zeltabbauen die Stacheln aus den Reifen gezogen – dank Schwalbe Marathon Plus jedoch ohne einmal zu flicken!)
Transport Auf der Strecke Dushanbe-Khorog fahren (fast) jeden Tag Jeeps und Kleinbusse. Die Preise liegen bei ca. 40€. Fahrräder haben wir auf dem Dach festgemacht, jedoch sollte man penibelst auf die Befestigung achten, da man 15h Piste fährt und die meisten Fahrer nicht zimperlich sind (falls Alurahmen auf Stahl liegt, ist er danach löchrig). Wir haben einen Schlauch zerschnitten und so das schlimmste verhindert.
Straßenverhältnisse

Die Straße von Dushanbe nach Khorog ist bis kurz hinter Obigarm überwiegend asphaltiert. Ab da ist es eine mehr oder minder gute Schotterpiste. Flussdurchquerungen u.ä gibts aber nur selten. Auch im Winter wird die Straße freigehalten (so gut es geht). Zwischen Khorog und Murghab ist die Straße teils asphaltiert, teils Piste. Durch den Wakhan-Korridor hat die Straße fast ausschließlich Pistencharakter.

Da der Pamir-Highway die Hauptverbindung nach China darstellt, fahren entsprechend viele LKWs. Doch ist das Verkehrsaufkommen im erträglichen Rahmen.

Sehenswertes

Wakhan-Korridor

Eine landschaftlich tolle und verkehrsberuhigte Strecke ist der Umweg über den Wakhan-Korridor. Von Khorog verlässt man den Pamir-Highway und folgt weiter dem Panj entlang der Grenze. Bis Langar steigt die Strecke gemächlich an, sodass man sich gut für den 4000er Pass (Khargush-Pass) akklimatisieren kann. Der Blick auf die Gletscher vom Hindukush entlohnt die zusätzlichen Höhenmeter in jedem Falle.

Eine nette Möglichkeit zur Waschen und Entspannen ist die Bibi Fatima, eine Hot Spring oberhalb von Yamchun.

Strecke Alichur-Bulunkul Ein weiterer sehr hübscher Abstecher ist der Weg zwischen Alichur und den Seen Yashikul und Bulunkul, vorbei an dem wahrscheinlich kleinsten Geysir der Welt (siehe Foto)! Wer auf die Asphaltstraße verzichten kann, sollte diesen lohnen Umweg fahren. Als Belohnung oder zum Start gibts in Alichur frischen und fritierten Fisch.
Bartang-Tal Das Bartang-Tal verläuft zwischen dem Karakol-See und Rushan. Selbst sind wir diese Strecke leider noch nicht gefahren, haben aber nur sehr positives von anderen Reiseradlern gehört.
Homestay Neben Zelten ist die Übernachtung in einem der preiswerten Homestays äußerst empfehlenswert. Neben total leckerem Essen (Aprikosenmarmelade gibts immer und ist immer super lecker) hat man die Gelegenheit, ausgiebig mit den Leuten zu quatschen. Oft können sie auch ein paar Worte Englisch, ansonsten nutzt man Hände und Füße. Außerdem verdient so nicht nur die Airline was an eurer Reise.